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Bürgermeisterkandidatin Cornelia Weigand informierte sich beim Waldbegang in Lind über Borkenkäfer und andere Probleme

Die lange Trockenheit des vergangenen Sommers hat den Wäldern in der Verbandsgemeinde Altenahr sehr geschadet.
Die Auswirkungen auf die Forstbestände in den Gemeinden sind in den vergangenen Wochen Thema vieler Ratssitzungen gewesen. Besonders schwerwiegend zeigen sich dabei die Schäden in den Fichtenbeständen durch Borkenkäfer. Hohe Mengen an Holzeinschlägen führen in diesem Jahr zu starkem Preisverfall bei Fichtenholz.
In Lind nutzten am Ratsmitglieder und interessierte Bürger – unter ihnen Bürgermeisterkandidatin Cornelia Weigand – die Möglichkeit, sich unter fachkundiger Führung von Förster Jürgen Wagner ein eigenes Bild vom Zustand des Waldes zu machen. Wagner erläuterte „Dies sind die schwersten Kalamitäten durch Borkenkäfer seit 1946.“. Er versuche, das „Käferholz“ der Gemeinde noch zu verkaufen, aber auch die Sägewerke gelangten in diesem Ausnahmejahr an ihre Kapazitätsgrenzen. An einem frisch geschlagenen Polter Fichtenholz schälte Wagner ein Stück Rinde ab und zeigte allen die beiden Borkenkäferarten, die für die flächigen Verluste verantwortlich sind. Der größere Buchdrucker befällt die Stämme, während der kleinere Kupferstecher sich im oberen Bereich der Bäume einnistet. Schon durch die schiere Menge an Insekten unter der Rinde wurde das Ausmaß des Befalls für alle augenscheinlich.
Im Anschluss an die informative Wanderung wurde im Gemeindehaus Lind der Forstwirtschaftsplan für 2019 beraten.

Foto oben: Cornelia Weigand (3. v. l.) informierte sich beim Waldbegang in Lind mit Ratsmitgliedern und interessierten Bürgern
Fotos R. Näkel

Ein Stück Fichtenrinde zeigt massiven Befall mit Borkenkäfern. Die größeren Insekten sind Buchdrucker. Es sind Puppen und junge Käfer zu erkennen. Die deutlich kleineren Tiere links sind Kupferstecker.