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Selbstläufer machten sich wieder auf den Weg zum Steinerberg

Seit Jahren ist der Heiligabend-Lauf eine geschätzte Tradition bei den Selbstläufer des SV Altenahr und des SV Blau-Gelb Dernau. Zur Entschleunigung nach der hektischen Vorweihnachtszeit treffen sic Sportler der beiden Vereine am Morgen in Ahrweiler zum Lauf hoch zum Steinerberg, dem Dach des Ahrgebirges.
Um 10 Uhr war Treffen auf dem Parkplatz des Ahrweiler Freibades angesagt. Manche reisen mit dem Auto an, andere mit dem Zug, und die Frühaufsteher sind bereits seit anderthalb Stunden mit den Laufschuhen von Altenahr zum eigentlichen Startort unterwegs. Am Start auch „Die Neue“ Cornelia Weigand, die parteiunabhängige Kandidatin für das Amt des Verbandsbürgermeisters Altenahr, die anders als ihr Slogan, bereits seit vielen Jahren zum harten Kern der Heiligabendläufer zählt.
Nach einer kurzen Begrüßung und einem letzten Schluck aus der Wasserflasche geht es los. Achtzehn Läufer, darunter sieben Frauen, machen sich auf den Weg zum elf Kilometer entfernten und etwa 430 Meter höher gelegenen Steinerberghaus. Schon bald ist die Stadtgrenze beim Kloster Calvarienberg erreicht, die Laufstrecke folgt ein Stück dem Ahrsteig durchs idyllische Maibachklämmchen, führt dann etwas oberhalb der Ahr Richtung Walporzheim und biegt dann ab aus dem Ahrtal, eine langgezogene, aber nicht zu heftige Steigung beginnt. Die Laufbedingungen sind besser als befürchtet, nur an wenigen Stellen hat der heftige Regen des Vortages bleibende Spuren in Form großer Pfützen hinterlassen, die Temperaturen sind wenig winterlich, die Luft ist angenehm frisch, langsam gewinnt die bunte Läuferschar an Höhe. Man kann die Blicke über den herbstlichen Wald schweifen lassen, mit den Laufpartnern nette Gespräche über die abgelaufene Saison, über Zukunftspläne führen.
Nach der langen Steigung und mit Erreichen des Hauptwanderweg Nr. 11 des Eifelvereins, können die Läufer endlich einmal etwas verschnaufen, den Puls herunterfahren, und anschließend geht es sogar einige hundert Meter wieder bergab, bis beim Hasenkreuz der Recher Sattel erreicht ist. Nun ist es nicht mehr weit, aber es folgen jetzt die stärksten Anstiege. Zuletzt ein kurzes Stück Asphalt, auf dem Pfad die letzten Höhenmeter nehmen, und wenn dann der Wald den Blick nach links über die weiten Höhen der Eifel frei gibt, ist das Ziel, der 537 Meter hoch gelegene Landgasthof Steinerberg erreicht.
Dirk Bräutigam, Besitzer und emsiger Gastwirt dort oben, hat auch an diesem Tag geöffnet und bittet die Läufer herein in die warme Stube. In diesem Fall darf ein Gläschen Sekt zur Feier des Tages natürlich nicht fehlen, große Teller mit belegten Broten machen die Runde, und wenig später trudelt auch Reinhard Näckel, Ehemann von Cornelia Weigand mit frisch gebackenem, noch warmen Zopf ein, um seinen Beitrag zu dem gelungenen weihnachtlichen Laufevent zu leisten. Mit den besten Wünschen für Weihnachten und das kommende Jahr verabschieden sich die Läufer voneinander. Für einen Teil der Laufgruppe heißt es zurück auf dem Aufstiegsweg nach Ahrweiler, während die Selbstläufer des SV Altenahr und Cornelia Weigand den Weg zum Aussichtspunkt Horn nehmen um von dort wieder Altenahr unterhalb der Burg Are zu erreichen.

Cornelia Weigand absolviert seit Jahren den Heiligabendlauf des SV Altenahr zum Steienrberg